Alle mit aufs Bild – Familienfotos
Die Weihnachtszeit ist oft die Zeit im Jahr in der die ganze Familie zusammenkommt. Ein guter Grund immer die Kamera griffbereit zu haben. 10 Tipps, mit denen Sie Ihre Lieben gekonnt aufs Bild bringen, lesen Sie hier:
-
Formatfrage
Wenn Sie mehrere Personen auf einem Motiv abbilden wollen, sollten Sie besser im Querformat fotografieren, da dieses mehr Platz in der Breite bietet. Aufnahmen von Einzelpersonen dagegen kommen im Hochformat besser zur Geltung. -
Der richtige Ort
In den eigenen vier Wänden oder in Ihrem Garten fühlen sich gerade Kinder besonders wohl und strahlen dies auch aus. Sie bewegen sich in einer solchen Umgebung viel natürlicher als an einem fremden Ort. In Innenräumen können Sie das fehlende Tageslicht durch den Blitz ausgleichen. Beachten Sie aber, dass nicht zu viele glänzende Oberflächen oder Spiegel mit aufs Motiv kommen, die den Blitz spiegeln könnten. Wenn Sie Ihre Fotos draußen machen, ist es wichtig, dass die Fotografierten nicht in die Sonne blicken müssen. Denn dabei passiert es leicht, dass sie die Augen zukneifen. -
Die perfekte Entfernung
Gehen Sie so nah wie möglich an Ihr Motiv heran. So können Sie kleine Eigenheiten und individuelle Merkmale Ihrer „Models“ besonders detailliert einfangen. Wichtig ist aber, dass Personen am Rand noch vollständig mit dem Gesicht zu sehen sind und der Raum gut ausgeleuchtet ist. -
Vollständig wackelfrei
Ein Stativ und der Selbstauslöser sind wichtige Hilfsmittel für Bilder ohne Verwackler. Außerdem will der Fotograf ja auch mal mit aufs Bild. -
Platzwahl
Wenn Sie Ihre Lieben für das Foto platzieren, sollten Sie darauf achten, dass sich große Personen eher im Hintergrund des Bildes befinden und kleine vorne. Damit keiner den anderen verdeckt, helfen eine Bank oder ein Sofa. Darauf sitzen oder stehen die Personen in der zweiten Reihe etwas erhöht. -
Fotografieren Sie drauflos
Vor allem bei Aufnahmen, auf denen mehrere Personen zu sehen sind, tauchen immer wieder die gleichen Probleme auf: Mal schaut Vati nicht in die Kamera und Mutti hat plötzlich die Augen geschlossen. Machen Sie deshalb mit Ihrer Digitalkamera gleich mehrere Aufnahmen hintereinander. Bei vielen Digital-Kameras gibt es auch eine Serienbild-Funktion, die Sie dazu als Hilfsmittel benutzen können. Machen sie so viele Fotos wie möglich. So haben sie nachher eine große Auswahl bei der das perfekte Bild bestimmt dabei ist. -
So stehen Sie nicht im Dunkeln
Die Regel „Mit Sonne im Rücken wird jedes Bild glücken“ gilt auch für Innenaufnahmen: Sorgen Sie für „Rückenlicht“, etwa durch den hell erleuchteten Tannenbaum oder die Wohnzimmerlampe, und vermeiden Sie so Schatten auf den Gesichtern der Familienmitglieder. -
Sorgen Sie für gute Laune!
Wenn Sie Ihre Familie zum Lachen bringen, wirkt das Familienfoto gleich viel positiver. Kinder können Sie mit einer Kasperlepuppe oder einem Spielzeug freudig stimmen und bei Erwachsenen kommen Sie mit Witzen, Komplimenten oder einem einfachen „Cheese!“ zu Ihrem Ziel. -
Eine Frage der Haltung
Damit das Ganze nicht zu steif wirkt, können Sie das Motiv auflockern, indem Ihre Familienmitglieder unterschiedliche Haltungen einnehmen. Setzen Sie beispielsweise ein Kind auf den Schoß der Mutter und ein anderes Kind kann sich auf den Boden vors Sofa legen. Der Vater könnte sich ans Sofa anlehnen. -
„Rote Augen“ vermeiden
Ein Negativeffekt des künstlichen Lichts in Innenräumen sind rote Augen bei Personenaufnahmen. Sie entstehen vor allem, wenn bei schlechter Beleuchtung die Pupillen besonders weit geöffnet sind und der Blitz ausgelöst wird. Für die Fotos in den weniger hell beleuchteten Weihnachtszimmern gilt daher: Entweder ein deutlich von der Kamera entferntes Zusatzblitzgerät verwenden oder ein helles Licht an der Kamera anbringen, das die Pupillen kleiner werden lässt. Viele Kameras besitzen zudem eine automatische Vorblitzfunktion, die den gleichen Effekt erzielt.
Besonders gut kommen Ihre Bilder auf einer Leinwand zur Geltung. Gestalten Sie hier Ihr persönliches Kunstwerk.